TV Ebern – HSG Fichtelgebirge 2 49:20 (25:6)

Im Spiel gegen die HSG Fichtelgebirge wollte Ebern seinen ersten Platz festigen und einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft gehen. Die Gäste reisten ersatzgeschwächt zu acht an, wofür sie den vollen Respekt von Eberns Teams und Zuschauer erhielten.
Nach der destaströsen ersten Halbzeit im letzten Spiel setzte die Mannschaft den Appell des Trainerteams Johannes Kammer und Paul Schad von Anfang an um und zeigte eine couragierte Abwehrleistung mit schnellen Gegenstoßtoren – unter anderem durch Noemi Schmitt, die einen Konter nach dem nächsten lief. Ebern setzte sich dementsprechend zügig auf 7:0 ab (6. Minute) und ließ der HSG auch im weiteren Spielverlauf nicht den Hauch einer Chance. Herauszuheben hierbei ist die Leistung von Jungtorhüterin Laura Bäuerlein, die in ihrem zweiten Damenspiel schöne Paraden zeigte und mit vielen Gegenstoßpässen einige Tore einleitete. Auch aus dem stehenden Angriff fand Ebern aber auf allen Positionen Wege durch die Abwehr. So konnte die Spielzeit gut verteilt werden und sich fast jede in die Torschützenliste eintragen.
Ab der 48. Minute ließ dann in der Abwehr teilweise die Konzentration etwas nach, so kamen die Gäste zu einigen einfachen Stemmwurftoren, die aber eher Ergebniskosmetik darstellten und den deutlichsten Sieg seit der Ergebnisaufzeichnung der Damen in Ebern nicht verhindern konnten.
Es spielten für Ebern: Noemi Schmitt 12, Inka Amend 9/3, Anja Geuß 6, Lara Amend 4, Jutta Geuß 4, Paula Vierbücher 3, Annika Schmittlutz 3, Lina Zweig 3, Annika Hauswirth 3, Annika Klehr, Selina Göke, Sophie Landvogt und Laura Bäuerlein.